Bei einer großen Spielrunde entscheidet die Organisation ebenso stark über den Abend wie der Titel auf der Schachtel. Acht Personen können gleichzeitig Hinweise sammeln oder siebenmal auf einen einzelnen Zug warten. Beides zählt als gemeinsames Spielen, fühlt sich aber sehr unterschiedlich an. Wählen Sie zuerst, ob die Gruppe zusammenbleiben, in Teams arbeiten oder zeitweise an mehreren Tischen spielen möchte.
Beteiligung während fremder Züge prüfen
Ein Spiel für viele Personen sollte auch dann etwas zu tun bieten, wenn man gerade nicht aktiv ist. Das kann Mitdenken, Beobachten oder eine gemeinsame Entscheidung sein. Prüfen Sie dagegen, ob früh ausgeschiedene Personen lange zusehen müssen. Für einen lockeren Abend sind kurze Runden mit einem schnellen Wiedereinstieg oft angenehmer.
Bei Teamspielen ist die Teamgröße nicht die einzige Frage. Wenn stets dieselbe Person antwortet, sind die übrigen kaum beteiligt. Wechseln Sie vorgesehene Rollen, etwa die Person, die Hinweise gibt. Lassen Sie zuerst mehrere Vorschläge zu, bevor eine Teamentscheidung fällt. Codenames zeigt, wie unterschiedliche Rollen innerhalb eines Teams die Aufgabe verändern können.
Lesbarkeit und Akustik nicht vergessen
Legen Sie vorab eine Karte an die entfernteste Stelle des Tisches. Kann die Person gegenüber den Text lesen? Muss ständig Material herumgereicht werden? Ein großer Tisch schafft Platz, aber auch Abstand. Gut erreichbare Ablagen und genügend Licht helfen mehr als eine zusätzliche Dekoration in der Mitte.
Zwei gleichzeitig sprechende Teams im selben kleinen Raum können sich gegenseitig überdecken. Wählen Sie bei mehreren Tischen unterschiedliche Bereiche oder ein Spiel ohne dauerhaftes Rufen. Eine kurze Erklärung an alle ist sinnvoll; danach sollten die jeweiligen Gruppen selbstständig starten können.
Einen Wechsel vereinbaren
Bei mehreren Tischen braucht es keinen strengen Gleichlauf. Vereinbaren Sie einen Zeitraum für einen Wechsel und wählen Sie Spiele, deren Runden ungefähr dazu passen. Eine laufende Partie sollte nicht mitten in einer entscheidenden Phase abgebrochen werden, nur weil am anderen Tisch früher Schluss war.
Halten Sie eine kurze zusätzliche Aktivität für wartende Personen bereit. Fragen Sie beim Wechsel, ob jemand lieber zuschaut oder eine Pause möchte. Eine große Runde bleibt übersichtlich, wenn nicht jede Minute mit einem gemeinsamen Pflichtprogramm gefüllt wird.
