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Oktober 2006

Titel: Ghetto



Anbieter: SONY - VERLEIH
VÖ-Termin: 24.10.2006
Produktionsjahr: 2004
Laufzeit: 111 Minuten
FSK: 12
Genres: Unterhaltung
Darsteller: Ferch, Heino Marozsan, Erika Hülk, Sebastian
Regisseur: Juzenas, Audrius

Inhalt:
1941. Litauen ist besetzt. Die Juden von Vilna leben im Ghetto...Im Ghetto gibt es ein altes Theater, in dem jetzt Kleider sortiert werden. Kittel, der 22jährige, unberechenbare deutsche Kommandant des Ghettos, entdeckt dort eine Gruppe fremder Juden. Sie sind am Ende einer mehrtägigen Flucht durch die Kanalisation, knapp einem Exekutionskommando entkommen. Unter ihnen ist die schöne Sängerin Haya. Kittel entdeckt bei Haya einen Sack gestohlener Bohnen. Statt sie sofort zu erschießen, läßt er sie singen - und ist von ihrer Stimme so betört, dass er den Juden befiehlt, das Theater wieder zu eröffnen und als Buße für den Diebstahl Theaterstücke aufzuführen.

Die Juden sind nicht glücklich über die Idee eines Theaters im Ghetto, besonders Kruk, der Bibliothekar, ist empört. Aber Gens, der Chef der jüdischen Polizei die für Ordnung im Lager sorgen muss, hält die Idee für gut. Je mehr Juden offiziell beschäftigt sind, desto mehr haben eine Arbeitserlaubnis und werden nicht ins Todeslager abgeschoben.

Bald verbindet Haya eine Liebe mit Srulik, dem Bauchredner. Er hat die künstlerische Leitung des Theaters inne und bringt mit seiner menschlichen Puppe Lina immer wieder Kittel zum Lachen, um ihn so an gedankenloser Gewaltanwendung zu hindern.

Die erste Aufführung des Ghetto-Theaters ist eine Parodie von Kittel. Kittel zieht zwar die Pistole, ist aber doch wieder amüsiert genug, um das Spiel mitzuspielen und die Schauspieler nur zu erschrecken. In einer der nächsten Aufführungen singt der Kinderchor des Ghettos ein herzzerreißendes Lied. Doch das erinnert Kittel an eine neue Order: Es gibt zu viele Judenkinder.



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